
Im Höhepunkt des Films wirkt Fukada außergewöhnlich entspannt, eine Gelassenheit, die sich direkt auf das Publikum überträgt. Ihr Blick, als sie im Bett liegend zurückblickt, die weiß angespannten Knöchel, mit denen sie sich am Bettrand festklammert, und die anmutige Kurve, die sich von ihrer Taille nach unten erstreckt – all diese Elemente ergeben in der Bildsprache der Kamera eine präzise, zurückhaltende und doch ungemein verführerische Balance. Besonders hervorzuheben ist die zweite Hälfte, in der sie die Führung übernimmt. Ihre proaktive Art, gepaart mit ihrer stets klaren Stimme, erzeugt eine ganz andere Dynamik.

Dieses Qualitätsniveau in einem Werk zum Thema Zusammenleben zu erreichen, reicht aus, um es zu den repräsentativen Werken von Eimi Fukada zu zählen.
